mit Gabriela Nedoma

Buchautorin und Naturpädagogin

mit Gabriela Nedoma

Buchautorin und Naturpädagogin

Zertifikatslehrgang

Ausbildung zur Vermittlung der Grundlagen der Grünen-Kosmetik-Pädagogik und der Hautökologie

Die Zertifikatsausbildung wendet sich an alle Naturinteressierten, die als Pädagogen die Grundlagen der Grünen Kosmetik in Seminaren und Workshops weitergeben möchten. Die wichtigsten Themen: Grüne Kosmetik in Theorie und Praxis, Selbstversorgung aus der Natur, Hautchemikalien, Naturpädagogik, Hautökologie und Umweltbildung.

Die Teilnehmenden lernen Workshops professionell vorzubereiten, angemessene Honorare zu berechnen und Projekte mit Kooperationspartnern abzustimmen. Bildung verändert die Zukunft – sei dabei!

Geeignet für (keine Vorkenntnisse nötig): Lehrer, Erzieher, Sozialpädagogen, alle Menschen mit naturnahen Berufen, Studenten eines naturkundlichen Studiums, Anbieter von Öko-Tourismus, für Kräuterführer und Gartenbäuerinnen, für jeden, der Freude an der Natur und Umweltbewusstsein fördern möchte.

Ort: Montessori-Kinderhaus St. Sebastian,
Alleestr. 4, 97509 Kolitzheim

Termine:
8.-11. Oktober 2019
6.-9. Februar 2020
6.-9. Mai 2020
12. Juni 2020
jeweils 9.30 – 17.30 Uhr

Kosten: 1.375,– €

Nur als Einheit buchbar, Ratenzahlung auf Anfrage möglich.

Grüne Kosmetik

Ist eine 100 %  naturbelassene Hautpflege, deren Zutaten direkt aus der Natur und der Küche kommen.

Die Zukunft der Hautpflege ist grün: Du kannst damit die Welt verändern – mach mit! Wer nach natürlichen Alternativen für Deos mit Aluminium, Shampoos mit PEGs und Hautcremes mit Parabenen sucht, von Hautproblemen wie Allergien oder Neurodermitis geplagt wird oder schlicht keine Chemikalien durch Kosmetika auf seiner Haut möchte, ist bei der Grünen Kosmetik genau richtig.

Die natürliche Lösung ist: „Lass nur das an deine Haut, was du auch essen würdest!“

CURRICULUM DES ZERTIFIKATSLEHRGANGS

104 UE / 13 TAGE

Modul 1 – EINFÜHRUNG IN DIE GRÜNE KOSMETIK

Einführung, Kennenlernen und Ziele des Lehrgangs. Was ist Grüne Kosmetik? Historische Wurzeln von der Naturapotheke der Tiere bis Hildegard von Bingen. Wirkungsprinzipien von Natur und Pflanzen. Nahrung für die Haut: Grundlagen der essbaren Kosmetik. Die Haut als Naturlandschaft: Ökosystem Haut und seine Pflegeprinzipien. Naturbelassene Rohstoffe vegan und vegetarisch.

Modul 2 – GRÜNE KOSMETIK FÜR DEN EIGENBEDARF

Basics der Grünen Kosmetik. Produktgruppen und ihre Charakteristika: Hautreinigung, Zahnpflege, Deodorant, Shampoo, Salben, Hautcremes, Lippenpflege. Kräuterexkursion. Praxis Grüne Kosmetik.

Modul 3 – GRÜNE KOSMETIK PÄDAGOGIK

Das Konzept naturbelassener Hautsozialisation. Naturpädagogik und positive Kommunikation in Gruppen. Altersgruppen und ihre Anforderungen. Pädagogische Arbeit in Gruppen: Arbeitssicherheit, Arbeitsethik, altersgerechte Wissensvermittlung. Aufklärung über Chemikalien in der Kosmetik. Aufbereitung von Praxiseinheiten: Materialien, Zubehör, Kalkulation von Rezepten Timing, Checklisten, Arbeitsschritte. Grüne Kosmetik angewandt von Waschmittel bis Heilsalbe.

Modul 4 –  SELBSTVERSORGUNG & LEBEN AUS DER NATUR

Outdoorpädagogik rund um das Leben aus der Natur. Einfach grün leben aus der Natur. Wildpflanzen und Gartenpflanzen von Nahrung bis Heilmittel. Der Garten als Spiegel der Haut. Vom Samen zum Lebewesen: Der Gärtner als Lebensgestalter. Recycling und Abfallnutzungen.

Modul 5 –  NATURPÄDAGOGIK & DIDAKTIK

Gestaltung von Lehr- und Werbematerialien für Seminare. Praxis Grüne Kosmetik Pädagogik. Grüne Kosmetik Produktherstellung im Rahmen von Seminaren. Konzeption und Rezeptentwicklung. Auftritt und Drehbuch (Seminarplanung).

Modul 6 –  HAUTÖKOLOGIE & UMWELTBILDUNG

Hautökologie und soziales Engagement. Haut- und Umweltbelastung in der modernen Kosmetik von INCI Nomenklatur bis Chemikalien. Kritische Aspekte vom ökologischen Fußabdruck bis Tierversuche. Naturkosmetik: Alternativen und Problematiken. Psychologische Verkaufsfaktoren in der konventionellen Handelskosmetik von Werbung bis Neuromarketing. Ökosoziale Alternativen von regionalen Selbstversorgungs-modellen bis zur Tiefenökologie -. Praxiseinheit Grühe Kosmetik

Modul 7 –  NATURHEILKUNDE & HAUTGESUNDHEIT

Grüne Naturapotheke: Extraktionsmethoden pflanzlicher Inhaltsstoffe – alkoholfreie Tinkturen, Salben, Öle, Verreibungen. Gesundheitsförderung durch die Grüne Kosmetik . Heilsame Pflanzen für die Haut. Primäre und sekundäre Inhaltsstoffe und ihre Wirkung . Produktgruppen und ihre Charakteristika: Hautreinigung, Zahnpflege, Deodorant, Shampoo, Salben, Hautcreme, Lippenpflege – Hautpflegeprodukte und ihre Zusammensetzung.

Modul 8 –  GRÜNE KOSMETIK FÜR PÄDAGOGINNEN

Wirkungsprinzipien von Pflanzen – Primäre und sekundäre Inhaltsstoffe und ihre Wirkung – Entwicklung von Rezepturen nach den Grundlagen der Grünen Kosmetik – Anwendung und Kommunikation der Grünen Kosmetik . Praxis: Sonnenpflege, Hautreinigung, Deodorants, Zahnpflege, Hautpflege – . Recycling, Upcycling und Abfallnutzungen. Outdoorpädagogik rund um das Leben aus der Natur. Kräuterexkursion und Sammeln zum Thema Essen – Heilen – Pflegen > Praxis Grüne Kosmetik . Übung: Entwicklung individueller Hautpflege.

Modul 9 –  KOMMUNIKATION & UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Grundlagen des ethischen Marketings. Berufsbild Grüne Kosmetik Pädagogin. Ethische Arbeitskriterien. Vernetzung und Synergien. Recherche und geistiges Eigentum. Naturmarketing: Von Pflanzen lernen. Wachsen, teilen und vermehren, Teambildung, Entwicklungsstrategien im Pflanzenreich. Organisation von Projekten und Seminaren. Kommunikation mit Kooperationspartnern & Entscheidungsträgern. Projekt-Konzeptionierung.

Modul 10 –  ETHNOMEDIZIN & HEILWISSEN IM ALPENRAUM

Grüne Kosmetik und Ur-Medizin . Historische Naturheilkunde. Transkulturelle Ethnomedizin – Tradiertes Wissen in ländlichen Gebieten als Wirkungsnachweis – Gesundheitsförderung durch Grüne Kosmetik – Praxis: Naturheilkunde.

Modul 11 –  SELBSTVERMARKTUNG & PERSÖNLICHKEITSBILDUNG

Wert-Schätzung: Kalkulation & Finanzierung von Projekten (Seminare oder Workshops). Rechtliche Grundlagen: Abgrenzung zum Verkauf. Berufsstart als freie Selbstständige im Rahmen der Wissensvermittlung. Praxisübungen Grüne Kosmetik.

Modul 12 –  GRÜNES MARKETING & PROJEKTORGANISATION

Projektbesprechung. Vorgaben und Inhalte für die Abschlussprüfung. Wiederholung der Inhalte und Vorbereitung für die Prüfung. Kreativität als gestaltende Lebenskraft in der Natur. Kreativitätstechniken und Regeln. Persönlichkeitsbildung. Individueller Ausdruck und innere Ressourcen. Grüne Kosmetik Pädagogik Praxiseinheit. Workshop in Rollenspiel. Kräuterwanderung Grüne Kosmetik.

Gabriela Nedoma

Naturbildung & Hautökologie
Naturpädagogik & Kräuterpädagogik
Grüne-Kosmetik-Pädagogik
Buchautorin

Sie ist Naturpädagogin, Seminarleiterin und Buchautorin. Sie arbeitet mit Fokus Naturbildung und Hautökologie und initiierte die „Grüne Kosmetik Pädagogik“, ein ökopädagogischer Bildungsansatz zur Förderung naturbelassener Hautsozialisation. Historische Naturheilkunde, vergessene Naturarzneien und Nutzung lokaler Naturressourcen sind weitere Schwerpunkte ihrer Lehrtätigkeit. Sie ist Buchautorin mehrerer Beststeller: Grüne Kosmetik, Knospen und die lebendigen Kräfte der Bäume, Heilsalben aus Wald und Wiese, u.a.

NATURSCHWERPUNKTE

Naturprojekte & Naturinitiativen

  • Hautökologie – Aufklärung über Chemikalien in Waschmitteln und Kosmetikprodukten . Natur schützt Haut – Initiative zur Förderung der Hautgesundheit
  • Die Rosskastanie – ein ökosoziales Naturwaschmittel

Grüne Kosmetik Pädagogik

  • Bildungsmaßnahme zur Förderung naturbelassener Hautsozialisation
  • Zertifikatslehrgänge, Diplomlehrgänge und Basislehrgänge Grüne Kosmetik Pädagogik in Österreich (NÖ, SBG, KTN, STMK, VBG, Wien), Italien und Deutschland
  • Vorträge, Workshops und Seminare an Schulen und in der Erwachsenenbildung

Naturthemen

  • Naturheilkunde: Grüne Naturapotheke, Hildegard von Bingen, Vergessene Heiltinkturen
  • Baumwissen: Knospen und die lebendigen Kräfte der Bäume
  • Frauenthemen: Grüne Aphrodisiaka, Die Bäumin und die Grüne Göttin
  • Hautökologie: Grüne Kosmetik, Problemstoffe in der Kosmetik, Vegane & Rohe Kosmetik
  • Vergessene Heilpflanzen – Pflanzenmonographien: Rosskastanie, Sanddorn, Quitte, Diptam

Transkulturelle Naturpädagogik

  • Naturpädagogik unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Einfach Grün Leben

  • Leben aus der Natur, Upcycling, Wildpflanzennutzungen, Open source Initiativen

Publikationen

Bücher

  • Grüne Kosmetik. Bio-Pflege aus Küche und Garten (Freya, 2013)
  • Knospen und die lebendigen Kräfte der Bäume (Freya, 2014)
  • Naturseifen selbst gemacht (Servus, 2014)
  • Biokosmetik: Vegan – Roh – Naturbelassen (Thorbecke, 2014)
  • Heilsalben aus Wald und Wiese (Servus, 2015) . Naturwaschmittel Rosskastanie (Aesculus, 2015)
  • Natürliche Deos aus Wald und Wiese (Servus, 2016)
  • Vegane Kosmetik (Freya, 2016)

Medienberichte

  • TV: Bewusst Gesund – Heilsame Knospen, ORF Heute – Die Heilkraft der Knospen, NÖ-TV
  • Presse: Greenpeace-Marktcheck, LandLust, ORF-Nachlese, Krone, Landapotheke, Kurier

NACHHALTIGKEIT DER AUSBILDUNG

VORHER-NACHHER-EVALUIERUNG

Berufsorientierung

  • 85% der Grünen Kosmetik Pädagoginnen wirken als MultiplikatorInnen im familiären und sozialen Umfeld
  • 70% halten Workshops und Seminare – 40% davon regelmäßig

Persönlicher Nutzen

  • Während des Lehrgangs stellen die Teilnehmer ihre Basis-Hautpflege auf selbstgemachte Grüne Kosmetik um und reduzieren drastisch die Anzahl ihrer:
    + Kosmetikprodukte – 83% von 30 auf 5
    + Inhaltsstoffe – 88% von 25 auf 3
    + Produkte pro Tag – 60% von 10 auf 4
    + Eingekaufte Kosmetik – 90% von 10 auf 1

Selbstversorgung

  • Die Absolventinnen nutzen die lokalen Naturressourcen intensiver und bewusster als vor dem Lehrgang
  • Sie reduzieren ihr Konsumverhalten und versorgen sich vermehrt aus der Natur
  • Bevorzugen heimische Produkte und kaufen zunehmend lokal, biologisch und auf Bauernmärkten ein
  • Sie aktivieren altüberliefertes und regionales Wissen . Stehen Handelskosmetika, Naturkosmetik und Chemikalien kritisch gegenüber
  • Achten auf den ökologischen Fußabdruck und auf einen schonenden Umgang mit der Umwelt

Gesundheitsförderung

  • Ca. 70% der Absolventinnen mit Hautproblemen berichten über eine bessere Hautgesundheit bis hin zum Abklingen der Beschwerden durch die Reduktion von Hautchemikalien und die Umstellung auf Grüne Kosmetik

Bildung

  • Alle Grüne Kosmetik Pädagoginnen betrachten die Grüne Kosmetik als eine sinnstiftende Lebensveränderung
  • Sie fühlen sich selbstbestimmter und zufriedener als vor dem Lehrgang
  • Sie fühlen sich verantwortlich dieses Wissen zu leben und mit anderen Menschen zu teilen

Profil der Absolventinnen

Landwirtschaft: Bäuerinnen, Seminarbäuerinnen, Selbstversorger, Produzentinnen

Naturberufe: Kräuterpädagoginnen und -expertinnen, Naturpraktiker, Natur- und Waldpädagoginnen, Naturvermittler, Outdoortrainer, etc..

Berufsaussteigerinnen: Neuorientierung nach Jobausstieg, Working Moms: Mütter, Tagesmütter

Bildungsberufe: Lehrerinnen, Erzieherinnen, Pädagoginnen

Gesundheitsberufe: Krankenschwestern, Ärztinnen, Pfleger, Pharmazeutinnen, Heilpraktikerinnen, Psychologinnen, Therapeutinnen, Ergo- und Physiotherapeuten

Ernährung: Ernährungsberater, -coaches und -wissenschaftler, Köche

Landschaft und Umwelt: Landschaftsökologen, Gärtner, Landschaftsplaner, Umweltpädagogen, Bioläden, Commoning Gärten usw. .

Wohlbefinden: Kosmetikerinnen, Friseurinnen, Masseure, Energetik . Studentinnen und Hochschulabsolventinnen Biologie, BOKU, Wirtschaft, Kunstgeschichte, Archäologie, Sozial- und Politikwissenschaften, Sprachen, Chemie, Sport uvm..

Weitere Berufe und Interessensgruppen: Bankwesen, Tourismus und Gastgewerbe, Sozialberufe, Sachbearbeitung, Konsumkritiker, uvm..